Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Recht auf sauberes Trinkwasser und die sanitäre Versorgung zu einem Menschenrecht erhoben. Das ist gut so, denn ca 884 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Wasser, 2,6 Milliarden Menschen haben keine Toiletten und jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen.
Nur mehr als einen politische Willenserklärung ist das trotzdem nicht, denn dieses Recht ist nicht einklagbar. Andererseits kann es aber dazu führen, das der politisch Druck auf die Länder steigt und sich somit mehr Länder bemühen, dieses Menschenrecht umzusetzen. Die Folge ist auch schon klar, die Entwicklungsländern fordern mehr Geld. Aber ob denn ein mehr an Geld auch die Situation verbessern würde, wage ich zu bezweifeln. Als Beispiel soll dazu China herhalten. China ist ja mittlerweile kein armes Land. Aber durch den Raubbau an Umwelt und Natur sind ein Viertel der Gewässer in China so verschmutzt, das diese nicht mehr zur Gewinnung von Trinkwasser herangezogen werden können.
Aber auch für Europa und Deutschland ergeben sich durchaus positive Effekte für das politische Wirken. So könnte man sich mit dieser UNO- Resolution in der Hinterhand für einen Stopp der Privatisierung von Gewässern aber auch von Wasserwerken stark machen.
Also alles in allen ein neues Menschenrecht mit Brisanz für alle Länder dieser Welt.